Ganz wichtig vorab:
Ich arbeite ausschliesslich mit Ihnen und ihren Hunden, bei Ihnen, vor Ort.


Da ich keine "Trainingsstunden" mit meinen Patienten absolviere, gibt es auch keine genaue zeitliche Begrenzung für meine Therapiemassnahmen.
Denn die Therapie besteht daraus, dass das Normalverhalten gefördert wird - da ein Hund, wie jedes andere Individuum auch, täglich und rund um die Uhr lebt und somit ein Verhalten aufweist, besteht auch immer dann die Möglichkeit das unerwünschte Verhalten, durch natürliche und besprochene Therapiemassnahmen, zu korrigieren.
Ich besuche daher meine Patientenbesitzer in der Regel immer vor Ort, da ich mir nur dann ein eigenes Bild von dem "Problem" machen kann. Manche Verhaltensweisen zeigt der Hund eben nur in den gewohnten vier Wänden, und genau dort möchte ich ansetzen und helfen.
Auf Grund dessen nehme ich auch Abstand von telefonischer Fernberatung, bei Klienten, denen ich noch nicht persönlich begegnet bin.

Ich versuche ganz bewusst OHNE die Gabe von Psychopharmaka, Bachblüten etc. zu arbeiten denn worauf es ankommt ist oftmals das Umdenken des Patientenbesitzers, sowie die direkte Umsetzung der besprochenen Verhaltensmethoden. In akuten Einzelfällen lässt sich jedoch die zeitweilige Gabe von solchen Präparaten nicht vermeiden, da sonst ein erfolgreiches Arbeiten fast unmöglich wird. Auch aus diesen Gründen arbeite ich eng mit Tierarztpraxen zusammen.
Ausserdem können auch so gesundheitliche Beeinträchtigungen, die durchaus Verhaltensstörungen hervorrufen können, ausgeschlossen werden.

Beim Erstbesuch + Folgetherapiestunde, der in der Regel bis zu 2 Std. ( oder auch länger ) dauern kann, werden die kleinsten Dinge aus der Vergangenheit und Gegenwart aufgenommen. Ganz wichtig hierbei ist die Ehrlichkeit der Besitzer, denn NUR dann kann dem Hund geholfen werden. Wenn möglich schaue ich mir anschliessend das Problem direkt an ( z.B. bellen an der Tür ) - im Anschluss daran folgt eine Planaufstellung. Ist Dieser durchgesprochen beginnt die Therapie.
In der Regel folgt dann einige Tage später die Folgetherapiestunde. Evtl. Fortschritte werden geprüft, weitere Therapiemassnahmen werden festgelegt und GANZ WICHTIG, das "Normal Verhalten" des Hundes soll gefestigt werden.

Natürlich biete ich auch weitere einzelne Folgetherapiestunden an, denn nicht immer lassen sich Probleme in zwei Therapietagen lösen.

Eine weitere Alternative stellt die zeitweilige therapeutische Aufnahme, für mehrere Wochen, ihres Hundes bei uns, da. Ein Einzelfällen ist das möglich und auch sinnvoll, damit Hund und Halter wieder ein anderes Gespürr füreinander bekommen und auch der Hund über eine andere Bezugsperson ( in dem Falle ich ) erfährt wie das soziale Miteinander funktioniert. Über diese Möglichkeit muss jedoch im Vorfeld ein ausführliches Gespräch und ein Erstbesuch stattgefunden haben, um die Situationen einzuschätzen.

Auch ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit liegt in der Ernährungsberatung - denn was manch Einer nicht weiß - auch eine falsche Ernährung kann sich negativ auf das Normalverhalten des Hundes auswirken.

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Ich arbeite wie folgt:
Mit positiver Verstärkung ( Leckerchen, Lieblingsspielzeug o.ä. )
wenigen Worten ( kurz und prägnant )
leisen Signalen ( Zungenschnalzen, Zischen )
>In der Regel braucht eine Verhaltenstherapiemassnahme keine großen Hilfsmittel, ausser der Bezugsperson des Hundes und das richtige Timing; doch vorallem viel Durchhaltevermögen!<

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Was genau ist "Verhaltenstherapie"?

Die Verhaltenstherapie bezieht sich auf die Wiederherstellung des Normalverhalten eines Tieres. Um diesen Zustand wieder herstellen zu können, sind ethologische Kenntnisse, sowie ein hohes Maß an Wissen über das Normalverhalten unerlässlich.

Häufigste Verhaltensprobleme in der Praxis:
- Angstverhalten ( auch vor Geräuschen )
- Aggressionsverhalten ( vorallem an Leine )
- Aufmerksamkeitforderndes  Verhalten
- Mangelnder Gehorsam
- Futterverweigerung ( Kauf der gefühlten 100ten Futtersorte )

Im fortgeschrittenen Stadium können Tiere auch Zwangsstörungen entwickeln.
Dazu gehören z. B. unter anderem:
- Schwanzjagen ( mit und ohne Selbstverletzungen )
- Pica ( Fressen von ungeeigneten Objekten )
- Übermässiges Lecken ( u.a. Folge Leckekzeme )

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Auch große Hunde können wunderbar mit kleineren Kindern zusammen leben, wenn alle Regeln beachtet werden und der Hund ausgeglichen ist, dank einem artgerechten Handling.


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